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The story still goes on - review

Nun ist es genau ein Jahr und sechs Monate her, seit dem Tag, an dem wir offiziell zusammen gekommen sind. In dieser Zeit ist viel passiert – Gutes sowie Schlechtes. Wir haben jede Situation gemeinsam gemeistert.

Und jede Beziehung geht mal durch ne Krise Kind.
wenn du das nicht kennst weißt du nicht was Liebe ist.

Im Frühjahr 2006 fing ich mit meinem Führerschein an, du ebenfalls – aber nur wegen mir. Die Zeit war toll, und du unsere Zettelchen während des Unterrichts auch; du weißt ja, den einen trage ich bis heute bei mir.

Irgendwann wurde es dann auch richtig warm, die Temperaturen stiegen, was bei uns besonders große Glücksgefühle auslöste. So oft es ging, sind wir spazieren gegangen, meistens in den Kurpark. Erinnerst du dich noch an den Springbrunnen, durch den du mich gezogen hast und ich so ziemlich von oben bis unten nass war? (;

Als es dann nun endlich Sommer war, fuhren wir regelmäßig zum südlichen See – damals noch mit Fahrrad. Eines Tages als wir wieder auf dem Weg dorthin waren, bekamst du auf einmal einen Platten, mitten auf dem Weg zum See. Von so etwas ließen wir uns nicht einschüchtern und sind eben zu Fuß hingegangen, und dann natürlich wieder zu Fuß zurück. Ich weiß zwar nicht wie viele Kilometer das waren, aber ich weiß, dass wir mindestens 30Minuten bei Hitze gegangen sind. Bei dir zu Hause angekommen, waren wir total fertig und vor allem Klatschnass. Und wie es so kommen musste, bekam ich genau dann wieder Nasenbluten. Während du dich geduscht hast, hockte ich über eurem Spülbecken und ließ es laufen, doch irgendwie wollte es nicht aufhören und deine Mami hat mich dann „gerettet“.

Da du ein Dachbodenzimmer hast, war es bei dir immer extrem heiß bzw. richtig schwül, kaum auszuhalten. Sogar nachts konnte man wegen der Hitze nicht schlafen, also hast du seeehr oft bei mir in den Sommerferien geschlafen, da ich ein ganz doll kühles Kellerzimmer habe.

Hach ja, im Juli habe ich dann nun auch meinen Führerschein gemacht und sogar beim ersten Mal bestanden! Ich erinner mich an den Tag, als wäre es erst gestern gewesen: „Hi, rate mal.“ – „Hast du bestanden oder nicht?“ – „Rate doch einfach.“ – „Ja?“ – „Yap.“ – „JAAAA!“ :] Am gleichen Tag noch sind wir mit Papas dickem Auto ein bisschen rumgefahren, und von dem Tag an, sind wir mit Auto zum südlichen See gefahren. Dabei waren unsere Fenster heruntergekurbelt und wir hörten laut Billy Talent.

Im gleichen Sommer waren wir dann noch für einen Tag in Cuxhaven. Es war ganz wunderbar! <3 Obwohl wir unsere Handtücher vergessen hatten und Sonnenbrände hatten, war es trotzdem ein ganz wunderbarer Tag.

Oder erinnerst du dich noch an den Tag, als ich aus unserem Garten ganz frisch gepflückte Brombeeren mitbrachte? Wie wir damit rumgemanscht haben? Wir sahen vielleicht schlimm aus :D Aber den Spaß war es wert!

Gegen Ende der Sommerferien fuhren meine Eltern mit meinem Bruder für ein ganzes Wochenende weg – STURMFREI! Es war ganz, ganz toll. Mhhh <3

Im Oktober wurdest du dann auch endlich 18 und ich habe dir einen kurzen Ausflug ans Steinhuder Meer geschenkt, nur wir zwei, drei Tage allein. Uns beiden ging es an einem Tag schlecht, morgens hattest du so schlimme Migräne, dass du ganz furchtbar blass warst und einfach nur krank aussahst, ich mit meinem prima Orientierungssinn (Ironie lässt grüßen!) habe mich dann auf die Suche nach der nächsten Apotheke gemacht und sogar eine gefunden, und weil ich mir solche Sorgen um dich machte, während du in unserem Häuschen lagst, habe ich im Parkverbot gehalten; zum Glück ist nichts passiert (; Als ich wieder da war, standest du total neben dir, ich habe dir eine Tablette gegeben und du bist ganz friedlich für eine Stunde eingeschlafen. Nun, wo ich endlich beruhigt war, spürte ich meine Schmerzen im rechten Arm und meiner Schulter wieder. Die Matratze war so hart, dass ich mir wohl etwas in der Schulter geklemmt habe oder so; die Schmerzen zogen sich bis in mein Handgelenk. Wie dem auch sei, in diesem Augenblick war ich einfach nur glücklich, dass ich dir gutes tun konnte. Während du geschlafen hast, habe ich meine Schokokekse gegessen, um mich zu beruhigen, nebenbei TV geschaut und dich die ganze Zeit gestreichelt. Auf einmal musste ich niesen (ja, du kennst mein Niesen… und habe dich damit aufgeweckt. Es tat mir zwar leid, dich damit aufgeweckt zu haben, aber andererseits war ich glücklich, weil ich sehen konnte, dass du endlich wieder Farbe im Gesicht hattest. Nachmittags sind wir dann ans Meer gefahren, jedoch klappte das nicht ganz ohne Probleme, weil meine Schmerzen stärker wurden; da wir aber ein eingespieltes Team sind, hast du einfach die Gänge gewechselt :] Am Meer sind wir dann eine Runde Tretboot gefahren *hihi* Abends waren wir bei einem Pizzamann Pizza essen und abends hast du dich ganz doll wunderbar um mich gekümmert. Weil wir nicht viele Möglichkeiten hatten, meine Schmerzen zu lindern, hast du unsere Handtücher mit heißen Wasser nass gemacht und mir um meine Schulter gelegt, mein Handgelenk hast du in einen Topf mit warmem Wasser getaucht. Und so blöd das alles klingen mag: es hat geholfen. Vor dem Schlafen hast du mir noch eine Decke unter mich gelegt, damit es weicher ist, da ich am nächsten Tag die ganze Strecke wieder fahren musste. Danke, dass du dich so um mich gekümmert hast! <3

Nicht zu vergessen ist natürlich das Billy Talent-Konzert, dass wir zwei Tage vor unserem Urlaub gemeinsam besucht haben – es war geeeil :D

…doch irgendwie war alles gegen Ende Oktober ganz anders. Es war ganz komisch, wir beide haben es gemerkt. Wir haben lange geredet. Es wurde zwar nicht sofort alles wieder gut, aber unsere „Krise“ verging schnell, worüber ich sehr glücklich bin.

Seit Ende Januar habe ich nun einen Job und du hast nun auch einen, wegen dem du dir nun auch ein Auto gekauft hast. Wegen unserer Arbeit sehen wir uns nun leider nicht mehr so häufig, es tut zwar weh, aber wir wissen beide, dass man es nicht verändern kann und es zu einem guten Zweck ist: wir fahren schließlich diesen Sommer in den Urlaub, und da braucht man nun mal Geld.

Aber irgendwie wollte das alles doch nicht so gut sein. Vor kurzem war es wieder ganz blöd, aufgrund verschiedener Faktoren, welche hier nicht erwähnt werden müssen. Uns beiden ging es sehr schlecht. Wir beide haben viel geweint und als du dann sagtest, ob wir den Urlaub doch nicht lieber stornieren wollen, starb ich innerlich. Du weißt warum. Noch am selben Tag bin ich zu dir gefahren, völlig verheult. …es hat sich geklärt. Wir beide sehen unsere Fehler ein, und es wurde immer schöner, bis heute hin. Ich könnte aber trotzdem immer noch weinen, wenn ich nur daran zurück denke…

Und obwohl es heute noch kleine Differenzen gibt, bereue ich keine einzige Sekunde, mit dir zusammen zu sein. Du gibst mir das alles, was mir sonst niemand geben kann. Du bist mein Ein und Alles, ich liebe dich so abgöttisch. Mein Hasi.

Ich will dich nicht verlieren!

 

3. April 2007




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